Was ist ein Maislabyrinth?

Maislabyrinthe knüpfen an den klassischen Ursprung der im Mittelmeerraum vor mehr als 3000 Jahren auf Kreta erstmals entstandenen Irrgärten an. Beim Labyrinth führt ein einziger Weg zum Zentrum und wieder hinaus. Der Wandernde muss die grösstmögliche Strecke zurücklegen, ohne zweimal denselben Weg zu gehen. Als Irrgarten kommt dem Labyrinth eine andere Bedeutung zu. Er ist angelegt, um zu verwirren und Rätsel aufzugeben (z.B. mit Sackgassen).

Labyrinthe kommen in den verschiedensten Formen und Facetten vor. Maislabyrinthe sind erstmals in den USA angelegt worden. Sie entstehen, indem Muster in heranwachsende Maisfelder gemäht werden, mithin eine Attraktion für einen Sommer, die wiederum verschwindet, wenn die Ernte eingebracht ist.

Seit einiger Zeit werden auch in der Schweiz Maislabyrinthe erstellt. So beispielsweise in der Region Bodensee oder der bekannte Irrgarten von Arth. Im Sarganserland sind sie nach unseren Erkenntnissen noch nie für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden.